Erweiterter Raum – eine szenografische Betrachtung
finanziert durch den Schweizerischer Nationalfonds (SNF), 2015–19
Das SNF-Forschungsvorhaben fragt danach, wie der Einsatz interaktiver und lokativer Medientechnologien die Sichtbarkeit und Lesbarkeit eines Ortes verändert und neu gestaltet. Dabei stehen die Designpraxis sowie der Endverbraucher (Nutzerinnen) im Fokus der Untersuchung. Im Zentrum steht die Frage, wie sich der Nutzer in hybriden Räumen zurecht findet und welche Auswirkung diese Form von Wissensproduktion auf die räumliche Navigation und Rezeption hat. Zur Untersuchung und Überprüfung der Hypothese wird das ehemalige Waren- und Zollfreilager auf dem Dreispitz-Areal in Basel zum Forschungsgegenstand. Das Dreispitz-Areal ist aktuell eines der grössten Entwicklungsgebiete in der Schweiz und die dortige Ansiedlung des Campus der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW steht exemplarisch für den Wandel einer Industrie- in eine Informationsgesellschaft. Die Transformation des Areals wird zur Metapher für den Strukturwandel einer materiellen – mehrheitlich aus Gütern bestehenden – Welt zu einer virtuellen – mehrheitlich aus Daten bestehenden – fluiden, vernetzten und digitalen (Informations-)gesellschaft.
Bild: Merian Stiftung Basel

Veröffentlichung

- Schranz, Christine: Die Karte als Interface, in: Jahrbuch Immersive Medien: Interaktive Medien: Interfaces. Netze. Virtuelle Welten. Marburg 2016.
- Schranz, Christine: Augmented Reality in Design. Thinking about Hybrid Forms of Virtual and Physical Space in Design, in: A. Marcus (Ed.): DUXU 2014, Part II, LNCS 8518. Heidelberg 2014. S. 624–635.