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2. Hochschule der Künste Bern, Sekundärsignaletik, 2007/08


Auftraggeber: Konservierung und Restaurierung, Architekt: Mühlethaler SIA

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Die ehemaligen Zustände der Textilfabrik sind durch das Architekturkonzept bedingt sichtbar, aber unerklärt. Die Ausarbeitung der Sekundärsignaletik sieht vor, diesen unerklärten Spuren eine Bedeutung zu geben.

Wörter, Fotografien und Wiederherstellungen einzelner Zustände erinnern an Zeiten und Funktion, als das Gebäude noch als Textilfabrik diente. So «stolpert» man z.B. im Foyerbereich über das Wort Toilette (wo sich ehemals die sanitären Anlagen befanden und die Spuren noch heute sichtbar sind). Visuell orientiert sich das System an der bestehenden Signaletik.

Eine Umsetzung des Konzeptes über das gesamte Haus scheiterte bisher an den unterschiedlichen Bedürfnissen und Vorstellungen der heutigen Nutzerinnen.


Weitere Informationen:

Schranz, Christine: Von der Tuchfabrik zur Kunsthochschule. Ein interdisziplinäres Projekt zwischen (sekundär)Signaletik und Bauforschung. In: Typografisches Monatsblatt TM2/2009. Zürich, 2009. S. 1-33.
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1. Zwischen Ost und West – Ein Ausstellungskonzept für Netzkunst, 2001


Diplomarbeit im Studiengang Visuelle Kommunikation


Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich (heute ZHdK)

 

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Netzkunst?
Netzkunst entsteht ausschliesslich mit und für das Medium Internet. Zur Vermittlung von Netzkunst müssen spezifische Ausstellungskonzepte entwickelt werden. Interaktions- und Kommunikationsprozesse sind ebenso wesentlich, wie das Ineinandergreifen von Struktur und Visualisierung.

Mit dieser Diplomarbeit wurde ein Ausstellungskonzept für Netzkunst erarbeitet. Als Ausstellungsorte dienen drei Container, die gleichzeitig in verschiedenen Städten aufgestellt und nach einer Zeit in drei andere Städte (auf der Ost/West-Achse) verschoben werden. Die Container sind miteinander vernetzt und stehen als Metaphern für Zentralspeicher, die Daten zur Verfügung stellen, sammeln und archivieren. Die Kommunikationsmittel – Ausstellungsplakat und Programmzeitschrift – sind auf der Thematik der zeitlichen und örtlichen Verschiebung aufgebaut und umgesetzt.